wapgarb70
 

2010.04.09. kirche garbenheim 020
Garbenheim, seit 1979 ein Stadtteil Wetzlars mit gegenwärtig etwa 2.100 Einwohnern, blickt auf eine über tausendjährige Geschichte zurück, denn schon 776 wurde es urkundlich erwähnt. Das Dorf liegt ca. 2 km östlich vom Wetzlarer Stadtkern entfernt.

Im Mittelalter wechselte Garbenheim mehrfach seine Herrschaft, bis der Ort 1816 preußisch und der Bürgermeisterei Atzbach und später Krofdorf zugeteilt wurde.

Enge Beziehungen zwischen Garbenheim und Wetzlar ergaben sich frühzeitig aus der räumlichen Nachbarschaft beider Orte. Angehörige der Adelsfamilie der Ritter von Garbenheim spielten im 13. und 14. Jahrhundert eine gewichtige Rolle in der Geschichte Wetzlars. Sie waren u. a. Burgmannen auf dem Kalsmunt.

Große Teile Garbenheims, darunter auch die Kirche, fielen 1866 einem verheerenden Brand zum Opfer.

eiche_ah-platz_20111123
Heute ist Garbenheim eine ausgesprochene Wohngemeinde.

Die wohl wichtigste Erwähnung Garbenheims ist in der Weltliteratur durch Goethe erfolgt. Während seines Aufenthaltes in Wetzlar besuchte er sehr oft sein „Wahlheim“, wie er den Ort in seinem Roman „Die Leiden des jungen Werthers“ nannte.
 Wahlheim (Garbenheim) spielte der Gegenpol zur Stadt, in der sich das tragische Schicksal Werthers vollzog.
 

Goehthedenkmal:

goethedenkmal
 

 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
Aktuelle Themen
Jahresspende 2017 der FREIEN WÄHLER Garbenheim für den Förderverein der KITA

20170704 1623 WEBIm Beisein der Kindergartenleiterin, Frau Wolf, Vorstandsmitgliedern des Fördervereins der KITA und einigen Kindern überreichten die Mitglieder der FREIEN WÄHLER Garbenheim, Erich Lautz, Werner Ufer und Christa Lefèvre eine Spende an die Fördervereinsvorsitzende, Frau Kathrin Frey. Gedacht ist die Spende für die Arbeit in dem vom Obst-und Gartenbauverein übernommenen Lehrgarten, in dem die Kinder Gelegenheit haben, Blumen und Gemüse anzupflanzen und sich intensiv mit der Natur zu beschäftigen.

Christa Lefèvre