16.8.2012 Ebi Klotz

Wetzlarer Hallenbad Europa strahlt in neuem Glanz

  • Wiedereröffnung nach 15 Monaten Bauzeit
  • Inbetriebnahme scheitert an fehlender Wasserprobe
  • Knapp 6 Mio. Investitionen durch Stadt und Land
  • Einsparungen der Energiekosten um knapp 50%

schwimmbadeinweihung harald semler15 Monate dauerte die grundhafte Sanierung des Bades, dass seit 1973 den Badegästen aus Wetzlar und der Umgebung, sowie den verschiedensten Wassersportgruppen Wetzlars eine Heimstätte bildete. Nach anfänglich kalkulierten 4,5 Millionen Kosten wird die Fertigstellung nun gut 6 Millionen Euro betragen, von denen gut 1,35 durch das Investitionsprogramm des Landes Hessen gedeckt werden. Vorsitzende der Freien Wähler Wetzlar und Baudezernent der Stadt, Harald Semler begrüßte in seiner Rede die anwesenden Gäste. Unter ihnen neben den Vertretern der Städtischen Gremien und politischen Gruppierungen mit Hermann Klaus auch der Referatsleiter des Hessischen Innenministers. Außerdem weilte der Präsident des Hessischen Schwimmverbandes, Dr. Werner Freitag unter den Anwesenden. Auch Bürgermeister Manfred Wagner, zuständiger Sportdezernent, freute sich über die zahlreichen Besucher und die neu strahlende Immobilie. Wagner und Semler unterstrichen die Wichtigkeit eines solchen Bades für die Stadt sowie die schulische Nutzung. Insofern bedauerten beide, dass aufgrund fehlender Wasserproben die geplanten Wasservorführungen und Inbetriebnahme leider verschoben werden mußte.

schwimmbadeinweihung_wagner semler klausDie letztlichen Mehrkosten, die während der Baumaßnahmen und im Vorfeld der Fertigstellung immer wieder für kontroverseDiskussionen sorgte setzte Semler ins richtige Licht: „Ein Neubau in dieser Form und Qualität hätte zwischen 15 und 23 Millionen gekostet“, so der Baudezernent, der zudem Energieeinsparungen von bis zu 47% in Aussicht stellte. Mit der Rückführung der Energie aus dem Blockheizkraftwerk und den erwarteten Einsparungen liegen diese insgesamt bei knapp 130 tausend Euro. Aber auch aus sozialen Gründen sieht Semler diese Investition als richtig und wertvoll an:

„Es war und ist eine Investition in die Bürger der Stadt

und in den Sport“

 

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