Es war eine exklusive Präsentation.
Es ist wohl keinem entgangen, dass der Tourismus ein wichtiger Wirtschaftsfaktor und Imageträger für unsere Stadt ist.
Geschäftsreisende, vermehrt durch die Leitz Ansiedlung mit Hotel, tragen ihre Wahrnehmung über unsere Stadt und Region in die Welt.
Das neue Konzept verdrängt keineswegs Altbewährtes, nein es baut Altes aus und nimmt Neues auf.
Wichtig ist: Wetzlar muss als Reiseziel begehrt sein.

Neben Lahn, Altstadt und Goethe sollen, bedingt durch das neue Leitz-Center mit Hotel, Optik und Fotografie mehr in den Fokus gelangen.
Der Blick wird besonders auf die „urbanen Genießer“ gerichtet, eine Zielgruppe, die mit ihren Kurzurlauben in Städten immer mehr zunimmt.
„Urbane Genießer“ sind sehr viele Senioren, die Zeit und meist auch Geld haben. Diese Gruppe müssen wir im Visier haben und Vorsorge treffen.
Gezeigt hat sich gerade in der letzten Zeit, dass unser alter Goethe „die“ Attraktion ist und bleibt, insbesondere für ausländische Gruppen aus Fernost. Schon immer, aber insbesondere seit Eröffnung des Goetheweges, pilgern viele auf den Garbenheimer Goetheplatz, dem Lieblingsplatz Goethes in seinem geliebten „Wahlheim“.
So machte Anfang September ein Team einer koreanischen Airline Aufnahmen von der neuen Attraktion, der Goethe-Skulptur, neben dem alten Goethedenkmal von 1849.
Beim Googeln fiel mir auf, dass bei der Auflistung weltweiter „Goethedenkmäler“ das Garbenheimer Denkmal aus dem Jahre 1849 nicht erwähnt ist, obwohl es eines der ältesten Goethedenkmäler ist.
Nur Frankfurt besitzt ein Denkmal von 1844.
Vielleicht ist es möglich, auch das Garbenheimer Goethedenkmal ins Internet zu stellen. Es ist bestimmt eine gute Werbung für Wetzlar und seinen Tourismus.
Zum Schluss: Wünschenswert ist die Einbeziehung der Schwerindustrie in das Konzept, denn die Schwerindustrie ist und war wichtiger Bestandteil von Wetzlar.